Dies ist die Geschichte einer Suche nach dem Magischen und Tiefgründigen inmitten der Zwänge und Ablenkungen der heutigen Zeit - eine Chronik, die auch einen reichen Erfahrungsschatz an höheren Bewusstseinszuständen umfasst. Der Pfad führt auf fremdartiges Terrain. Seinen eigenen Worten nach wurde der Autor, leichtsinnig und mit vielen Schwächen behaftet, von Dingen getrieben, die er nicht verstand.

 

Anschaulich schildert er die außergewöhnlichen Eigenschaften von LSD und protokolliert das anfängliche Staunen darüber, die Offenbarung und schließlich die ultimative Frustration und Desillusionierung, bevor er über seine erste Begegnung mit einer sehr ungewöhnlichen Yogini berichtet. Offenherzig erlaubt das Buch einen Einblick in die erstaunlichen Dinge, die er über viele Jahre hinweg in ihrer Begleitung lernte und erfuhr.

 

Wer die vorliegenden Zeilen für eine bloße Nacherzählung von Kindheitshoffnungen und -ängsten, Liebesgeschichten, Drogen- und Alkoholexzessen hält, wird ihren Botschaften und Absichten nicht gerecht. Im Gegensatz zu anderen mit möglichen ähnlichen Erfahrungen, trieb den Autor etwas an, das ihn offensichtlich stark von seinen Zeitgenossen unterschied. Dieses Etwas half ihm auch, die keineswegs ungefährlichen Hochs und Tiefs seiner ungewöhnlichen Reise zu überstehen und führte ihn letztlich zu dem, was er sein Leben lang gesucht hatte.

 

Dabei verherrlicht das Buch keine Drogenerfahrungen oder extreme Lebensstile an sich oder als Weg, höhere Wahrheiten zu erfahren. Stattdessen weist Patrick Sheridan deutlich darauf hin, dass es nicht erforderlich und sinnvoll ist, durch derart „kosmische Reifen“ zu springen, wie er es offensichtlich tun musste. Jeder aufrichtige, aber auch entschlossene Sucher sollte einen anderen und sichereren Weg auf der Suche nach Antworten auf die wirklich großen Fragen unserer Zeit gehen. Dank umfangreicher Vorarbeiten besteht heute auch die Möglichkeit dazu.

 

Das Buch besticht nicht nur durch die anschaulichen und humorvollen Schilderungen der Innen- und Außenansichten der außergewöhnlichen Reisestationen des Autors, sondern auch - trotz der Tiefgründigkeit des Themas - durch seine sprachliche Dichte und Gewandtheit.